3

IT muss neu gedacht werden

New School of IT

IT hat heute eine andere Rolle als noch vor wenigen Jahren: War sie einst ein reiner Kostenfaktor, entwickelt sie sich immer mehr zum Gestalter neuer Geschäftsmodelle. IT auf ihre Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg vorzubereiten – das ist das Ziel der New School of IT. Denn IT-Verantwortliche gehören an den Tisch, an dem die Unternehmensleitung die Entscheidungen trifft. Die New School of IT kombiniert Strategien, Maßnahmen und Technologien, mit denen Sie diesen Prozess der Veränderung gestalten.

Die Bestandteile der New School of IT sind:

  • Ambidextrous Attitude: Der organisatorische Ansatz, der stabilen IT-Betrieb und visionäre Geschäftsideen miteinander vereint
  • Cloud Native Thinking: Die Vorteile des Cloud-Einsatzes voll ausschöpfen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen
  • Data Mindedness: Der richtige Umgang mit Daten ist das Gebiet, auf dem über den Erfolg eines Unternehmens entschieden wird.

Nutzen für die IT: das Aufwerten der eigenen Position als strategischer Vordenker und Partner für alle zentralen Fragen der unternehmerischen Zukunft.

Wir laden Sie ein, die New School of IT kennenzulernen. Hier auf diesen Seiten – und im persönlichen Gespräch über Ihre Anforderungen und Zielsetzungen.

Ambidextrous Attitude

Das Potenzial in der Organisation

Ambidextrie*: klingt wie ein medizinisches Problem …

… ist aber die organisatorische Lösung.

* Ambidextrie = Beidhändigkeit –
gemeint ist die Fähigkeit einer Organisation, sowohl innovativ/kreativ als auch kosteneffizient und stabil zu leisten.

Heute Ergebnisse liefern und das Geschäft von morgen aufbauen – in diesem Zwiespalt bewegen sich IT-Abteilungen. Auf der einen Seite das stabile, kostenoptimierte Tagesgeschäft. Auf der anderen Seite neue Geschäftsanwendungen, die ohne den Einsatz moderner Technologien undenkbar sind. Der Begriff „Ambidextrous Attitude“ (beidhändige Einstellung) beschreibt einen organisatorischen Ansatz, der beiden Anforderungen gerecht wird.

Es bedarf zweier starker Hände, diese Themen in einer Organisation zusammenzubringen:

  • Die Rolle des Chief Digital Officer (CDO) als Treiber der Transformation
  • Die Rolle des Chief Information Officer (CIO) mit dem Wissen über Daten und Technologien

Ambidextrous Attitude eröffnet neue Perspektiven:

Management

New School of IT steht für eine IT, die sich vom Kostenfaktor über den Business Enabler bis zum zentralen Treiber von Innovation und Effizienz entwickelt.

Organisation

New School of IT steht für eine IT, die sich neu organisiert: vom klassischen IT-Leiter zur gemeinsamen Arbeit von CIOs und CDOs in einer digitalen, ambidextrischen Organisation.

Ambidextrous Attitude wird der neuen Rolle von IT im Unternehmen gerecht. Denn IT-Fachwissen und -Fähigkeiten sind überall da entscheidend, wo es wichtig wird. IT ist keine Abteilung, sie wird zur Keimzelle erfolgreicher Unternehmen. Eine andere Kultur und ein neuer Typus Verantwortlicher sind notwendig, um das ganze Potenzial auszuschöpfen.

  • Der CDO hat primär das Geschäft, den Markt, die Produkte und die digitale Innovation der Firma im Blick. Um seiner Rolle gerecht zu werden, benötigt er tiefgehendes Verständnis für digitale Technologien.
  • Der CIO verfügt über die IT-Kompetenzen. Sein Fokus liegt auf den Themen Kosteneffizienz und reibungsloser Betrieb.

Spätestens in datengetriebenen Geschäftsmodellen überlappen sich die Aufgabenbereiche. Das Verbinden beider Rollen – Ambidextrous Attitude – ist erfolgsentscheidend. Für die organisatorische Ausgestaltung sind unterschiedliche Modelle denkbar:

  • CDO und CIO berichten an den CEO
  • CDO und CIO sind kombiniert in einer Person

Nutzen für die IT: Positionierung weg vom reinen Kostenfaktor hin zu einer geschäftsgestaltenden Einheit.

Handlungsempfehlungen:

Identifizieren der eigenen strategischen Fähigkeiten im Zusammenhang mit dem Kerngeschäft der Firma

Kultur des Respekts zwischen CDO und CIO: Kenntnis und Verständnis der jeweiligen Aufgabenbereiche, Anforderungen, Kulturen und Zielsetzungen

Keine Ausgründung der Digitalthemen außerhalb der Kernorganisation. CDO und CIO gehören ins Unternehmen.

Cloud Native Thinking

Das Potenzial in der Architektur

Eine No-Cloud-Strategie …

… ist wie eine No-Business-Strategie.

Kosten-, Geschwindigkeits-, Skalierungs- und Stabilitätsvorteile – all das eröffnet der Einsatz von Cloud-Technologien und -Verfahren. „In der Cloud“ wird der Standard für weite Teile der IT-Landschaft. Das Definieren einer Cloud-Strategie hilft den Verantwortlichen dabei, von diesen Vorteilen zu profitieren – ohne dabei Nachteile wie Vendor-Lock-in, Unsicherheiten bei Datenschutz oder Kontrollverlust in Kauf zu nehmen. Aber es reicht nicht, Anwendungen per „Lift & Shift“ einfach nur ins Netz zu stellen. Das ganze Potenzial spielt die Cloud erst aus, wenn Unternehmen Entwicklung und Infrastruktur von Beginn an Cloud-Native-basiert planen und umsetzen.

Cloud Native Thinking eröffnet neue Perspektiven:

Softwareentwicklung

Von Wasserfall über agile Entwicklung bis zu DevOps

Anwendungsarchitektur

Von Silos über serviceorientierte Architektur bis zu Microservices

Bereitstellung

Von Servern über virtuelle Maschinen bis zu Containern

Infrastruktur

Vom Serverraum über das Rechenzentrum bis zur Cloud-Plattform

Ob Anfragen von 10 Kunden oder 10.000: Flexible Prozesse auf elastischen Infrastrukturen federn das ab. Cloud Native beschreibt ein Set, bestehend aus Architekturen, Praktiken und Werkzeugen, zum Entwickeln und Betreiben von Anwendungen.

Themen rund um Cloud Native sind:

  • Entwickeln einer Cloud-Native-Strategie
  • Migrationsstrategie- und Projektmanagement
  • Softwareprozess: DevOps
  • Anwendungsarchitektur: Microservices-Architektur
  • Deployment: Container
  • Infrastruktur: Cloud-Plattform

Richtig eingesetzt stellen sich schnell Vorteile in Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit bei geringen Infrastrukturkosten ein. Eine Reihe von Konzepten und Ideen – von „Cloud Native Principles“ bis zu „Cloud Native Methods“ spielen hier eine Rolle. Die Aufgabe der Verantwortlichen ist, alles so zu orchestrieren, dass unternehmerisches Denken und Cloud Native Thinking ein und dasselbe sind.

Nutzen für die IT: bei erhöhter Entscheidungsautonomie Stabilität und Kostenreduktion ermöglichen.

Handlungsempfehlungen:

Plattformunabhängig beziehungsweise -übergreifend denken. Cloud-Native-Werkzeuge wie Kubernetes oder Prometheus sind plattformübergreifend erhältlich.

Cloud-Strategie (public/private/multi-cloud) entwickeln. Über den Einsatz fallweise entscheiden, aber das große Migrationsszenario im Blick haben.

Risiken aus Technology-/Vendor-Lock-in angehen. Dabei helfen offene Standards und Schnittstellen.

Data Mindedness

Die Intelligenz in der Auswertung

Wenn hier eh schon alles voller Daten ist …,

… kann man sie auch nutzen.

Aus Daten entstehen Wettbewerbsvorteile, die ganze Branchen aus den Angeln heben. Die Konsequenz für Unternehmen: Der optimale Datenfluss sollte den Aufbau der Organisationen und das Design der internen Prozesse bestimmen. Die CIO-Organisation verantwortet den richtigen Umgang mit den Daten – vom Sammeln über das Auswerten bis zum Verwerten. Sie hat alle Möglichkeiten in der Hand, um den Fachabteilungen neue Geschäftsideen oder Möglichkeiten zur Optimierung vorzuschlagen.

Data Mindedness eröffnet neue Perspektiven:

Data

Vom Data Warehouse über Big Data bis zu maschinenlernfähigen Data Lakes

Datenbeschaffung

Von der eigenen Datenerhebung über den fallweisen Datenaustausch bis zur Schaltzentrale in Datenökosystemen

KI-Prozesse

Von der Anwendung von KI über eigene KI-IT-Entwicklungen bis zum KI-getriebenen Verändern von Geschäftsmodellen

Die Aufgabe der IT-Organisation: bisherige dispositive Systeme aus den Bereichen Data Warehouse und Big Data zu maschinenlernfähigen Data Lakes ausbauen. Dieses Wissen um Daten, kombiniert mit dem KI-Know-how, ist die Basis, auf der sich die CIO-Organisation in die Produkt- und Serviceentwicklung einbringt.

Elemente von Data Mindedness sind unter anderem:

  • Das Entwickeln von Datenstrategien für verschiedene Szenarien (vom Wachstum durch eigene Daten bis zum Outsourcen an einen externen Data Operator)
  • Aufbau einer KI-Strategie
  • Aufsetzen einer Produkt-/Service-Roadmap mit Fokus auf Daten und KI
Mit der wachsenden Bedeutung von KI für den Erfolg eines Unternehmens steigen auch die Anforderungen an die Mitarbeitenden. Methodenkompetenz – also die Fähigkeit, mit der Vielzahl von Werkzeugen und Programmbibliotheken umzugehen – wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

Nutzen für die IT: Auf Basis von Daten und KI-Know-how erweitert der CIO seinen Anteil an der Wertschöpfungskette der Firma.

Handlungsempfehlungen:

Roadmapping für neue Geschäftsideen und Einsparpotenziale durch Daten und KI aktiv aus der IT heraus angehen

Datenstrategie angehen, beispielsweise über eine Szenarioanalyse für eine Datenvision

Antworten für zentrale Fragen, beispielsweise: Welche Daten haben wir bereits und wie können sie verwendet werden? Was sind unsere Fähigkeiten in Datenanalyse und -engineering?

Get ready

Ihr Weg zur New School of IT

Ihr Weg zur New School of IT

Ihr Weg zur New School of IT

Jetzt gilt es herauszufinden, was die New School of IT für Ihr Unternehmen bedeutet. Wie sie Ihre IT beeinflusst. Im Detail zu verstehen, wie die einzelnen Trends und Entwicklungen zusammenhängen und was sie bewirken.

Laden Sie jetzt Ihr Whitepaper „New School of IT“ herunter

Erfahren Sie kompakt und kostenlos:

  • welche Bedeutung IT für den Unternehmenserfolg hat
  • wie zukunftsfähige Organisationsformen aussehen
  • welche Rolle datengetriebene Geschäftsmodelle spielen
  • wo die Chancen von Cloud-Technologien liegen

Haben Sie Fragen zur New School of IT?

Was die New School of IT auch verändert: Keine Technologie ersetzt den Austausch von Angesicht zu Angesicht. Lassen Sie uns über Ihre Ziele reden.

Oder rufen Sie uns an: +49 231 7000-7000